RESSEL Bauwerksabdichtung — Berlin / Brandenburg
Bauwerksabdichtung in Teltow
Fachgerechte Kellerabdichtung, Horizontalsperren und Feuchtigkeitssanierung für Teltows Altbausubstanz und Neubauquartiere. Mineralisch, normkonform nach DIN 18533 — vom historischen Dorfkern bis zu den Wohnparks am Teltowkanal.
Feuchtigkeitsschäden in Teltow — Ursachen und Risiken
Teltow liegt auf der Teltow-Hochfläche südlich Berlins — einem eiszeitlich geformten Grundmoränenplateau, das von Geschiebemergel und Geschiebelehm dominiert wird. Dieses geologische Profil bringt spezifische Abdichtungsprobleme mit sich, die sich grundlegend von den Sandböden der Berliner Urstromtalniederung unterscheiden. Der Geschiebelehm der Teltow-Platte ist schwach wasserdurchlässig und wirkt als Stauschicht: Niederschlagswasser versickert durch die obere Bodenschicht, wird am Lehm aufgehalten und bildet Stau- und Schichtenwasser, das seitlich gegen Kellerwände drückt. Dieses Phänomen tritt in Teltow besonders nach Starkregen und während der Schneeschmelze auf, wenn sich temporäre Schichtenwasserhorizonte ausbilden, die konventionelle Drainagesysteme überlasten. Die Nähe zum Teltowkanal verschärft die Situation in den angrenzenden Wohngebieten: Der 1900 bis 1906 erbaute Kanal veränderte die natürlichen Grundwasserverhältnisse im gesamten Stadtgebiet nachhaltig. Im Bereich zwischen Kanalstraße und Oderstraße liegt der Grundwasserspiegel bei nur 2 bis 3 Metern unter Geländeoberkante — ein Niveau, das bei der Errichtung vieler Altbauten im historischen Ortskern nicht berücksichtigt wurde. Die Kirchstraße, die Potsdamer Straße und die Ritterstraße bilden das Zentrum des alten Teltow, dessen Gebäudebestand bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Feldsteinfundamente und Ziegelkeller dieser Epoche verfügen über keinerlei Abdichtung gegen aufsteigende oder seitlich eindringende Feuchtigkeit. Hinzu kommt, dass die rasante Suburbanisierung seit den 1990er Jahren — Teltow wuchs von 12.000 auf über 28.000 Einwohner — die Versiegelungsflächen massiv vergrößert hat. Regenwasser, das früher auf landwirtschaftlichen Flächen versickerte, wird heute über Kanäle und Straßen abgeleitet und erhöht den Druck auf die verbleibenden Versickerungsflächen und die angrenzende Bebauung. Die Neubaugebiete am Mühlendorf und im Bereich der Marina am Teltowkanal zeigen bereits nach wenigen Jahren Feuchtigkeitsprobleme in Kellergeschossen — häufig verursacht durch unzureichende Berücksichtigung der lokalen Stau- und Schichtenwasserverhältnisse bei der Planung.
Bausubstanz und Gebäudetypen in Teltow
Teltows Bausubstanz spiegelt den Wandel einer brandenburgischen Landgemeinde zur dynamischen Berliner Vorstadt wider. Im historischen Ortskern rund um die Andreaskirche, die Kirchstraße und den Marktplatz stehen Wohn- und Geschäftshäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, deren Keller aus Feldstein und Ziegel bestehen. Die Fundamente dieser Gebäude reichen oft nur 60 bis 80 Zentimeter in den Boden — zu wenig, um den Geschiebelehm als Stauschicht zu durchstoßen. Aufsteigende Feuchtigkeit zeigt sich dort als flächige Durchnässung der Erdgeschosswände, begleitet von Salzausblühungen und abplatzendem Innenputz. In der Ruhlsdorfer Straße und entlang der Potsdamer Straße finden sich Wohnhäuser der 1920er und 1930er Jahre mit massiven Ziegelkellern, deren Horizontalsperren aus Bitumenpappe nach fast 100 Jahren vollständig versagt haben. Die DDR-Ära hinterließ in Teltow-Seehof Wohnblöcke der Typen P2 und WBS 70 aus den 1960er bis 1980er Jahren. Deren Betonfertigteilkeller weisen die typischen Fugenprobleme auf: Dichtungsbänder zwischen den Platten sind versprödet, Wasser dringt an den Plattenübergängen ein, und in den Technikkellerräumen zeigen sich feuchte Stellen an Decken und Wänden. Die größte Veränderung brachten die Neubauquartiere seit der Wende: Das Mühlendorf-Viertel, die Marina Teltow am Kanal und die Wohnparks entlang der Mahlower Straße entstanden auf ehemaligen Acker- und Brachflächen. Trotz moderner Bautechnik treten dort Feuchtigkeitsprobleme auf, weil die Schichtenwasserverhältnisse der Teltow-Platte in der Baugrunduntersuchung nicht immer korrekt erfasst wurden. Kellergeschosse und Tiefgaragen, die nach Wassereinwirkungsklasse W1.1 (Bodenfeuchte) ausgelegt wurden, stehen bei Starkregen unter Schichtenwasserdruck, der eine Klasse W2.1 (drückendes Wasser) erfordern würde. Dieses Planungsdefizit betrifft zahlreiche Neubauten im Berliner Speckgürtel und ist eines der häufigsten Schadensbilder, die wir in Teltow vorfinden.
Unsere Leistungen in Teltow
RESSEL Bauwerksabdichtung bietet in Teltow und dem südlichen Berliner Umland das komplette Spektrum der normengerechten Bauwerksabdichtung: mineralische Kellerabdichtung im historischen Ortskern, nachträgliche Horizontalsperren in Vorkriegsbauten, Fugenabdichtung in DDR-Plattenbauten sowie Sanierung unzureichend abgedichteter Neubauten — jeweils nach DIN 18533 mit dem bewährten BORGWALL-Mineralsystem.
Kellerabdichtung außen
Professionelle Außenabdichtung von Kellermauerwerk nach DIN 18533. Freilegung der Kellerwände, Aufbringen mineralischer Dichtungsschlämme und fachgerechte Drainage zum dauerhaften Schutz gegen drückendes und nichtdrückendes Wasser.
Kellerabdichtung innen (kristallin)
Innenseitige Abdichtung mit kristallinen Dichtungssystemen. Das BORGWALL-Mineralsystem dringt tief in die Kapillaren des Mauerwerks ein und bildet eine dauerhafte, atmungsaktive Sperrschicht — ohne Freilegung von außen.
Sockelabdichtung
Schutz des Übergangsbereichs zwischen Fundament und aufsteigendem Mauerwerk. Mineralische Abdichtung des Sockelbereichs gegen Spritzwasser, Bodenfeuchtigkeit und kapillar aufsteigende Nässe.
Balkonabdichtung
Fachgerechte Abdichtung von Balkonen, Terrassen und Loggien. Schutz vor Wassereinbruch in die darunterliegende Konstruktion durch mineralische Beschichtungssysteme mit hoher Rissüberbrückung.
Rissverpressung
Injektionsverfahren zur dauerhaften Abdichtung von Rissen in Beton und Mauerwerk. Drucklose oder druckbehaftete Verpressung mit mineralischen Injektionsmitteln bei wasserführenden Rissen und Arbeitsfugen.
Horizontalsperre
Nachträgliche Horizontalsperre gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit. Injektionsverfahren mit mineralischen Sperrstoffen direkt in die Lagerfugen des Mauerwerks — ohne statische Eingriffe in die Bausubstanz.
Tiefgaragenabdichtung
Abdichtung von Tiefgaragen, Unterführungen und erdberührten Bauteilen im Gewerbe- und Wohnungsbau. Mineralische Systeme für Bodenplatten, Wände und Decken nach DIN 18533 — auch bei drückendem Grundwasser.
Darauf können Sie sich verlassen
Handwerkskammer
Eingetragener Mitgliedsbetrieb
DIN 18533
Normkonforme Abdichtung
Mineralisches System
BORGWALL™ Abdichtung
Made in Germany
Deutsche Produktion
60+ Jahre
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Das BORGWALL-Abdichtungssystem, das RESSEL Bauwerksabdichtung GmbH in Teltow einsetzt, ist ein rein mineralisches, kristallines Verfahren mit über 60 Jahren Praxisbewährung. Für die spezifischen Bedingungen der Teltow-Hochfläche bietet es entscheidende Vorteile gegenüber konventionellen Systemen. Die kristallinen Wirkstoffe durchdringen die Kapillarstruktur des Mauerwerks und bilden wasserunlösliche Kristalle, die eine durchgehende Sperrschicht erzeugen. Bei den Feldsteinfundamenten und Ziegelkellern des historischen Ortskerns ist das besonders relevant: Die heterogene Mauerwerksstruktur — Feldstein mit breiten Mörtelfugen, stellenweise Ziegel, stellenweise Bruchstein — erfordert ein System, das sich an unterschiedliche Porenstrukturen anpasst. Die mineralischen Wirkstoffe des BORGWALL-Systems reagieren sowohl mit dem Kalk im Mörtelbett als auch mit den Silikaten im Feldstein und bilden in beiden Materialien eine funktionierende Sperrschicht. Für die Neubauquartiere am Mühlendorf und an der Marina, wo die Schichtenwasserproblematik oft unterschätzt wurde, bietet das BORGWALL-System die Möglichkeit einer nachträglichen Abdichtung von der Innenseite — ohne Freilegung der Kelleraußenwand. Das spart erhebliche Kosten, da Erdarbeiten in den dicht bebauten Neubauquartieren aufwendig und teuer wären. Die mineralische Abdichtung hält auch dem temporär auftretenden Wasserdruck stand, der bei Starkregen auf der Teltow-Platte entsteht, und ist gegen die im Geschiebelehm enthaltenen Sulfate chemisch beständig. Alle Maßnahmen planen und führen wir nach DIN 18533 aus, mit normgerechter Lastfallermittlung auf Basis einer Baugrundanalyse, die die tatsächlichen Schichtenwasserverhältnisse berücksichtigt — nicht nur die im Baugrundgutachten zum Zeitpunkt der Errichtung dokumentierten.
Unser Einsatzgebiet in Berlin / Brandenburg
Wir sind in folgenden Städten in Berlin / Brandenburg für Sie im Einsatz:
- Teltow (aktuell)
- Berlin
- Potsdam
- Ludwigsfelde
- Kleinmachnow
Häufig gestellte Fragen
Warum haben so viele Neubauten in Teltow bereits feuchte Keller?
Was kostet eine Kellerabdichtung in Teltow?
Beeinflusst der Teltowkanal den Grundwasserspiegel in den angrenzenden Wohngebieten?
Können die DDR-Plattenbauten in Teltow-Seehof nachträglich abgedichtet werden?
Wie unterscheidet sich die Abdichtung auf der Teltow-Platte von der in der Berliner Innenstadt?
Feuchtigkeitsproblem in Teltow?
Ob aufsteigende Feuchtigkeit im historischen Ortskern an der Kirchstraße, versagende Horizontalsperren in einem Vorkriegsbau an der Ruhlsdorfer Straße, undichte Betonfertigteilfugen in einer Plattenbausiedlung in Seehof oder Schichtenwassereinbruch in einem Neubaukeller am Mühlendorf — RESSEL Bauwerksabdichtung liefert die normkonforme, mineralische Lösung nach DIN 18533. Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Vor-Ort-Begutachtung in Teltow: Wir analysieren die Ursache, messen die Feuchtigkeit und erstellen ein transparentes Angebot. Rufen Sie an unter +49 349 015 29271, schreiben Sie an naumann@ressel.gmbh oder nutzen Sie WhatsApp — wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.