RESSEL Bauwerksabdichtung — Berlin / Brandenburg

Bauwerksabdichtung in Ludwigsfelde

Kellerabdichtung, Horizontalsperren und Mauerwerkssanierung für Ludwigsfeldes Industrie- und Wohnbauten. Mineralisch, dauerhaft und DIN 18533-konform — vom Plattenbau der Daimler-Werkssiedlung bis zur sanierten Stadtvilla.

Feuchtigkeitsschäden in Ludwigsfelde — Ursachen und Risiken

Ludwigsfelde liegt auf dem Übergangsbereich zwischen der Teltow-Hochfläche und der Nuthe-Notte-Niederung — einer geologischen Schnittstelle, die den Gebäudebestand der Stadt vor differenzierte Abdichtungsherausforderungen stellt. Der Untergrund besteht überwiegend aus glazifluvialen Sanden und Kiesen der Weichsel-Kaltzeit, überlagert von einer dünnen Decke aus Geschiebelehm. Diese Sandböden bieten zwar eine gute Versickerungsfähigkeit, transportieren aber kapillare Feuchtigkeit über erhebliche vertikale Distanzen. In den Wohngebieten östlich der Potsdamer Straße und im Bereich der Ernst-Thälmann-Siedlung zeigt sich dieses Phänomen als aufsteigende Mauerfeuchte in den Erdgeschossen — obwohl der Grundwasserspiegel im Stadtgebiet mit 5 bis 8 Metern vergleichsweise tief liegt. Die Kapillarität der feinkörnigen Sande überbrückt diese Distanz und transportiert gelöste Salze an die Maueroberfläche, wo sie als weiße Ausblühungen sichtbar werden und den Putz zerstören. Ein zweites, davon unabhängiges Problem betrifft die Oberflächenentwässerung. Ludwigsfeldes Stadtgebiet ist topografisch flach, mit nur geringem Gefälle in Richtung der Nuthe-Niederung im Osten. Bei Starkregen versagen die teilweise noch aus der DDR-Zeit stammenden Entwässerungssysteme, und Oberflächenwasser staut sich in Senken und an Gebäudesockeln. Die großflächige Versiegelung durch das Daimler-Werk, die Industriegebiete an der Brandenburgischen Straße und die Bundesstraße B101 verschärft dieses Problem: Regenwasser wird schneller abgeleitet, als die natürlichen Retentionsflächen aufnehmen können. Die historische Bausubstanz in Alt-Ludwigsfelde und im Ortsteil Löwenbruch stammt teilweise aus dem 19. Jahrhundert. Die Angerdörfer der Mark Brandenburg wurden auf natürlichen Geländeerhöhungen errichtet, aber ihre Keller — meist flache Erdkeller mit Feldstein- oder Ziegelwänden — reichen in die wasserführenden Sandschichten. Die chemische Zusammensetzung der Ludwigsfelder Böden stellt eine zusätzliche Belastung dar: Die ehemaligen Rieselfelder der Berliner Stadtentwässerung im Südosten sowie die industriellen Altlasten im Bereich des Daimler-Werksgeländes und der ehemaligen Flugzeugmotorenwerke haben den Boden stellenweise mit Schwermetallen und organischen Verbindungen kontaminiert, die kunststoffbasierte Abdichtungssysteme angreifen.

Bausubstanz und Gebäudetypen in Ludwigsfelde

Ludwigsfeldes Bausubstanz ist untrennbar mit der industriellen Entwicklung der Stadt verbunden. Die Daimler AG — mit über 5.000 Beschäftigten größter Arbeitgeber der Region — prägt nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die städtebauliche Struktur. Die Werkssiedlungen der 1930er und 1940er Jahre entlang der Theodor-Fontane-Straße und Am Birkengrund bestehen aus zweigeschossigen Doppel- und Reihenhäusern mit Vollziegel-Kellern auf Streifenfundamenten. Die Horizontalsperren dieser Bauten — ursprünglich Teerpappe auf der Oberkante des Fundamentmauerwerks — sind nach über 80 Jahren vollständig degradiert. Aufsteigende Feuchtigkeit reicht dort oft bis auf Brüstungshöhe im Erdgeschoss. Den prägendsten Anteil am Ludwigsfelder Wohnungsbestand haben die Plattenbauten der DDR-Ära. In den Wohnkomplexen an der Karl-Liebknecht-Straße, am Ernst-Thälmann-Platz und an der Straße der Jugend entstanden zwischen 1965 und 1985 tausende Wohnungen in den Bautypen P2 und WBS 70. Die Betonfertigteilkeller dieser Gebäude sind nach 40 bis 60 Jahren systematisch von Fugenundichtigkeiten betroffen: Die PVC-Dichtungsbänder zwischen den Betonplatten haben ihre Elastizität verloren, Sickerwasser dringt an den Plattenstößen ein, und in den Hauskellern und Technikräumen bilden sich feuchte Stellen, die zu Schimmelwachstum und Korrosion an Installationsleitungen führen. Die nach der Wende entstandenen Einfamilienhausgebiete am Brandenburgischen Ring, in der Ahornallee und im Birkenweg wurden auf erschlossenen Brachflächen errichtet. Trotz moderner Bautechnik treten dort Feuchtigkeitsprobleme auf, wenn die Drainage unzureichend dimensioniert wurde oder die kapillare Feuchtigkeit aus den Sandböden nicht durch eine funktionsfähige Horizontalsperre in der Bodenplatte unterbunden wird. Im historischen Dorfkern von Löwenbruch stehen Bauernhäuser und ehemalige Gutsgebäude mit Feldsteinkellern, deren Substanz durch Jahrzehnte der Vernachlässigung während der DDR-Zeit stark geschädigt ist. Die Sanierung dieser Gebäude erfordert ein Abdichtungsverfahren, das mit der heterogenen Mauerwerksstruktur zurechtkommt.

Unsere Leistungen in Ludwigsfelde

RESSEL Bauwerksabdichtung bietet in Ludwigsfelde und dem Landkreis Teltow-Fläming das gesamte Spektrum der normengerechten Bauwerksabdichtung: nachträgliche Horizontalsperren in Werkssiedlungen und Altbauten, Fugenabdichtung in Plattenbauten, Kellerabdichtung in Neubau-Einfamilienhäusern und Sanierung historischer Feldsteinkeller — durchgehend nach DIN 18533 mit dem mineralischen BORGWALL-System.

Kellerabdichtung außen

Professionelle Außenabdichtung von Kellermauerwerk nach DIN 18533. Freilegung der Kellerwände, Aufbringen mineralischer Dichtungsschlämme und fachgerechte Drainage zum dauerhaften Schutz gegen drückendes und nichtdrückendes Wasser.

Kellerabdichtung innen (kristallin)

Innenseitige Abdichtung mit kristallinen Dichtungssystemen. Das BORGWALL-Mineralsystem dringt tief in die Kapillaren des Mauerwerks ein und bildet eine dauerhafte, atmungsaktive Sperrschicht — ohne Freilegung von außen.

Sockelabdichtung

Schutz des Übergangsbereichs zwischen Fundament und aufsteigendem Mauerwerk. Mineralische Abdichtung des Sockelbereichs gegen Spritzwasser, Bodenfeuchtigkeit und kapillar aufsteigende Nässe.

Balkonabdichtung

Fachgerechte Abdichtung von Balkonen, Terrassen und Loggien. Schutz vor Wassereinbruch in die darunterliegende Konstruktion durch mineralische Beschichtungssysteme mit hoher Rissüberbrückung.

Rissverpressung

Injektionsverfahren zur dauerhaften Abdichtung von Rissen in Beton und Mauerwerk. Drucklose oder druckbehaftete Verpressung mit mineralischen Injektionsmitteln bei wasserführenden Rissen und Arbeitsfugen.

Horizontalsperre

Nachträgliche Horizontalsperre gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit. Injektionsverfahren mit mineralischen Sperrstoffen direkt in die Lagerfugen des Mauerwerks — ohne statische Eingriffe in die Bausubstanz.

Tiefgaragenabdichtung

Abdichtung von Tiefgaragen, Unterführungen und erdberührten Bauteilen im Gewerbe- und Wohnungsbau. Mineralische Systeme für Bodenplatten, Wände und Decken nach DIN 18533 — auch bei drückendem Grundwasser.

Darauf können Sie sich verlassen

Handwerkskammer

Eingetragener Mitgliedsbetrieb

DIN 18533

Normkonforme Abdichtung

Mineralisches System

BORGWALL™ Abdichtung

Made in Germany

Deutsche Produktion

60+ Jahre

Bewährte Technologie

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RESSEL Bauwerksabdichtung in Ludwigsfelde

Das mineralische BORGWALL-Abdichtungssystem ist für die Ludwigsfelder Bausubstanz aus mehreren Gründen die fachlich überlegene Lösung. Die kristallinen Wirkstoffe des Systems durchdringen die Kapillarstruktur des Mauerwerks und bilden wasserunlösliche Kristalle, die den kapillaren Feuchtetransport dauerhaft unterbinden. Für die Werkssiedlungen der 1930er und 1940er Jahre, in denen die kapillare Feuchtigkeit aus den Sandböden das zentrale Problem darstellt, bedeutet das: Die aufsteigende Feuchte wird an der Injektionsebene gestoppt, ohne dass die Wand ihre Diffusionsfähigkeit verliert. Das Mauerwerk trocknet oberhalb der neuen Horizontalsperre kontrolliert aus, die Salzbelastung geht zurück, und Putzschäden können dauerhaft behoben werden. Bei den Plattenbauten der DDR-Ära setzt RESSEL das BORGWALL-System zur Fugenabdichtung ein. Die mineralischen Wirkstoffe dringen in die Fugenstruktur zwischen den Betonfertigteilen ein und versiegeln den Wasserweg dauerhaft. Im Unterschied zu elastischen Fugendichtmassen, die im alkalischen Betonmilieu verspröden und bei Temperaturschwankungen reißen, ist das mineralische System chemisch inert gegenüber dem Beton und formstabil über den gesamten Temperaturbereich von minus 20 bis plus 80 Grad Celsius. Für die Altlasten-belasteten Standorte im Bereich des Daimler-Werksgeländes und der ehemaligen Rieselfelder bietet das mineralische System einen weiteren Vorteil: Es ist chemisch beständig gegen die im Boden vorhandenen Schwermetalle und organischen Verbindungen, die kunststoffbasierte Dichtstoffe zersetzen können. Alle Abdichtungsmaßnahmen führen wir nach DIN 18533 aus, inklusive normgerechter Baugrundanalyse und Lastfallermittlung. Von unserem Firmensitz in Dessau-Roßlau erreichen wir Ludwigsfelde über die A9 in rund 90 Minuten.

Unser Einsatzgebiet in Berlin / Brandenburg

Karte von Berlin / Brandenburg mit Standort Ludwigsfelde markiert Berlin Potsdam Teltow Kleinmachnow Ludwigsfelde

Wir sind in folgenden Städten in Berlin / Brandenburg für Sie im Einsatz:

  • Ludwigsfelde (aktuell)
  • Berlin
  • Potsdam
  • Teltow
  • Kleinmachnow

Häufig gestellte Fragen

Warum zeigen Gebäude in Ludwigsfelde aufsteigende Feuchtigkeit, obwohl der Grundwasserspiegel tief liegt?
Ludwigsfelde liegt auf feinkörnigen glazifluvialen Sanden, die eine hohe kapillare Steighöhe aufweisen. Obwohl der Grundwasserspiegel bei 5 bis 8 Metern liegt, transportieren die feinen Sandporen Feuchtigkeit über mehrere Meter nach oben. In Gebäuden ohne funktionierende Horizontalsperre — das betrifft praktisch alle Vorkriegsbauten und einen Großteil der DDR-Bauten — reicht diese kapillare Feuchtigkeit bis ins Erdgeschoss. Das BORGWALL-Mineralsystem unterbricht diesen Transportweg dauerhaft durch kristalline Porenverschließung.
Was kostet eine Kellerabdichtung in Ludwigsfelde?
Die Kosten variieren je nach Gebäudetyp und Schadensumfang. Nachträgliche Horizontalsperren durch Injektion liegen bei ca. 150 bis 250 Euro pro laufendem Meter Wandlänge. Innenseitige Flächenabdichtungen kosten ca. 80 bis 120 Euro pro Quadratmeter. Für die Werkssiedlungsbauten mit ihren typischen 30 bis 40 Zentimeter starken Ziegelwänden rechnen wir erfahrungsgemäß mit 3 bis 5 Arbeitstagen je Gebäudeeinheit. Die Vor-Ort-Begutachtung ist kostenlos.
Können die WBS-70-Plattenbauten in Ludwigsfelde dauerhaft abgedichtet werden?
Ja. Die systematischen Fugenundichtigkeiten der WBS-70-Bauten in den Wohnkomplexen an der Karl-Liebknecht-Straße und Straße der Jugend lassen sich mit dem BORGWALL-Mineralsystem dauerhaft beheben. Das mineralische Verfahren versiegelt die Fugen zwischen den Betonfertigteilen und ist im alkalischen Milieu des Betons langzeitbeständig. Im Gegensatz zu elastischen PVC-Dichtbändern versprödet es nicht und behält seine Sperrwirkung über Jahrzehnte. Die Sanierung erfolgt von innen, ohne Eingriff in die Fassade.
Sind Altlasten im Boden ein Problem für die Kellerabdichtung?
In Ludwigsfelde durchaus. Im Bereich der ehemaligen Rieselfelder und des Daimler-Werksgeländes enthalten die Böden stellenweise Schwermetalle und organische Verbindungen, die kunststoffbasierte Abdichtungssysteme chemisch angreifen. Das mineralische BORGWALL-System ist gegen diese Substanzen beständig und verliert seine Sperrwirkung nicht durch chemische Zersetzung. Bei der Baugrundanalyse berücksichtigen wir die Altlastensituation und passen die Abdichtungsstrategie entsprechend an.
Wie schnell ist RESSEL in Ludwigsfelde vor Ort?
Von unserem Firmensitz in Dessau-Roßlau erreichen wir Ludwigsfelde über die A9 in rund 90 Minuten. Reguläre Begutachtungstermine bieten wir innerhalb von 5 bis 7 Werktagen an. Bei akuten Schadensfällen — etwa nach Starkregen mit Kellerüberflutung — bemühen wir uns um kurzfristigere Termine. Rufen Sie uns an unter +49 349 015 29271 oder schreiben Sie per WhatsApp für eine schnelle Terminabsprache.

Feuchtigkeitsproblem in Ludwigsfelde?

Ob aufsteigende Feuchtigkeit in einer Werkssiedlung an der Fontanestraße, undichte Plattenbaufugen am Ernst-Thälmann-Platz, Drainageprobleme in einem Neubau am Brandenburgischen Ring oder ein sanierungsbedürftiger Feldsteinkeller in Löwenbruch — RESSEL Bauwerksabdichtung liefert die mineralische, normkonforme Lösung nach DIN 18533. Unsere Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich. Kontaktieren Sie uns telefonisch unter +49 349 015 29271, per E-Mail an naumann@ressel.gmbh oder direkt über WhatsApp. Wir kommen zu Ihnen nach Ludwigsfelde, analysieren den Schaden mit professioneller Feuchtemessung und erstellen ein verbindliches Angebot — ohne versteckte Kosten, ohne Vertragsbindung.

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